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Der Szoborpark in Budapest

Der Budapester Szoborpark trägt viele Namen. In Reiseführern wird er oftmals auch als Skulpturen- oder Denkmalpark bezeichnet. Alle diese Bezeichnungen sind korrekt. Schließlich beherbergt der Szoborpark zahlreiche Skulpturen wie auch Denkmäler. Der Park ist eine absolute Touristenattraktion da er möglicherweise den aufregensten Park Budapests darstellt, da er Geschichte, und zwar die dunkle Geschichte Ungarns aufarbeitet.

Nach dem Systemwechsel in Ungarn, wurden die Denkmäler und Statuen von Ungarns Straßen entfernt und zu einem Platz gebracht, dem heutigen Szoborpark der von dem Ar-chitekten Ákos Eleöd im Jahre 1991 konstruiert und gebaut wurde. Der Park wurde sodann im Jahre 1993 eröffnet und kann seitdem von jedermann besichtigt werden. Besonders inte-ressant ist, dass dort heutzutage noch Statuen - insgesamt 42 an der Zahl - beispielsweise von Marx, Lenin, Dimitrov, Ostapenko oder Engels zu bestaunen sind. Demnach kaum ver-wunderlich das das Parkmotto lautet „Ein Blick hinter den eisernen Vorhang“.

Nachdem der Besucher den Eingang passiert und enge Gänge zwischen Gebäuden und Säulen passiert hat wirkt der Park äußerst großflächig. Die Aleen wurden symmetrisch angelegt. Die Atmosphäre wirkt dadurch kalt und sehr sachlich.

Der Szoborpark hat ganzjährig und täglich ab 10 Uhr morgens bis längstens zur Einbruch der Dunkelheit geöffnet. Wer den Park nicht auf eigene Faust erkunden möchte, bzw. mehr Hintergrundinformationen über die Statuen und Denkmäler möchte, für den gibt es selbstverständlich auch Führungen für die ca. eine Stunde eingeplant werden sollte. Wer den Park lieber selbst erkunden möchte, kann am Eingang eine 36-seitige Informationsbroschüre erwerben, sollte sich dann jedoch mindestens einen halben Tag für die Erkundung zeit nehmen. Die Eintrittspreise sind im Gegenzug äußerst moderat. Da der Szoborpark mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem eigenen PKW für Touristen eher schwierig zu erreichen ist, werden Bustransfers inklusive Eintritt für umgerechnet ca. 10 Euro angeboten. Anzumerken ist, dass im Gegensatz zu üblichen „Museen“ Foto- und Videoaufnahmen erlaubt und unentgeltlich sind.

Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/1013/